Das von Lichtner-Aix Anfang der 80-er Jahre nach seinen Vorstellungen vom „idealen Licht“ gebaute Atelierhaus, zeigt die Bedeutung des Lichts für seine künstlerische Arbeit.

Wie er selbst beschreibt: „Als ich mein Atelier konstruierte, hatte ich die Vorstellung eines sensationslosen Lichtes, das aber trotzdem den ganzen Tag über ein unverfälschtes Arbeiten mit Farbe erlaubte. Das normale Atelierfenster nach Norden ist untauglich, weil das Nordlicht allein nur grau ist. Man muss dieses Grau entsprechend der Tageszeit beleben. Das bedeutet sparsames Licht von Osten am Morgen, mittags leichte Anwärmung des Lichts von Süden und am Nachmittag dosiertes Licht von Westen. In der Tat ist es mir geglückt, dieses Projekt zu verwirklichen. Ich habe ideale Lichtverhältnisse in meinem Atelier.

1989 wird das Atelierhaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es zeigt über drei Etagen die Schaffensräume des Künstlers. Im Erdgeschoss die druckgraphische Werkstatt mit Steindruck- und Radierpresse. Im 1. und 2. Stockwerk befindet sich das Zeichen- und Malatelier mit Arbeitstisch und Staffelei.

In immer wieder wechselnden Ausstellungen werden Arbeiten der verschiedenen Schaffensperioden aus dem Gesamtwerk des Künstlers gezeigt.

 

Aktuelle Ausstellung

25 Jahre – eine Jubiläumsausstellung

Meine Provence – eine Begegnung mit Bildern

In einer umfangreichen Retrospektive von Ölbildern, Zeichnungen und Aquarellen aus den Jahren 1967-1987 kann der Betrachter sich mit dem Werk des Malers vertraut machen und - mit den Augen des Künstlers -  die Provence neu für sich entdecken.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Druckgraphiken und Skulpturen.